Arbeitseinsatz am Sportheim

Am Samstag, den 07.10.2017 organisierte der Fußballförderkreis einen Arbeitseinsatz rund um das Sportheim. Die Helfer aus Mitgliedern der 1. Herren, 2. Herren, Alten Herren, Platzwart, TSV Vorstand und FFK- Vorstand trotzten dem Regen und hatten pünktlich nach 4 Stunden ihre geplanten Gewerke vollendet.
Der Spritzschutz rund um das Sportheim wurde komplett saniert. Die Steine wurden aufgenommen, Unkraut entfernt, neues Flies eingearbeitet und die Steine wieder verlegt – ganze 64 laufende Meter! Der Bällerraum wurde mal wieder aufgeräumt: Alte Bälle aussortiert, Trikots den Mannschaften zugeordnet und die Kompressorecke freigeräumt. Die verwitterten Bandenwerbungen und Steinplatten vor dem Sportheim wurden gekärchert, neue rollbare Tore für die Jugend montiert. Der Leuchtkasten vom Sportheim strahlt wieder wie neu. Er wurde gesäubert und mit neuen Leuchten bestückt. Kaffee vom TSV und eine Brotzeit mit Getränken vom FFK rundeten das Beisammensein ab. Vielen Dank an die fleißigen Helfer. So macht es Spaß und so können wir was schaffen.

Erfolgreiche Landesmeisterschaften am 16. September 2017 in Langenhagen

TSV Vordorf holt den Landestitel in der AK 7 sowie einen 4. und 6. Platz im Geräteturnen

Nach erfolgreicher Qualifikation aller vier Ak-Turnerinnen vom TSV Vordorf bei den Bezirksmeisterschaften am 2.September 2017 ging es am16. September 2017 zum wichtigsten Wettkampf des Jahres: die Landesmeisterschaften (Einzel) in Hannover Langenhagen.

Bei den Landesmeisterschaften starten die besten Nachwuchsturnerinnen Niedersachsens.

Alle vier Vordorferinnen trainieren mindestens viermal die Woche, teilweise unterstützend im Landeszentrum Hannover, teilweise am Stützpunkt in Schladen.

Vordorf konnte leider nur mit 3 Turnerinnen antreten, da Marie Schimpf (AK10) mit Fieber im Bett lag. Die Mädchen wurden von Kim Ellmerich und Sharka Maiwald betreut. Trainerin Michaela Hendel konnte zwar nicht vor Ort sein, wurde aber per Handy auf dem Laufenden gehalten und zitterte bis zum Wettkampfende mit.

Zuerst gingen Anna Sophie Albrecht in der AK7 und Mia Lieberknecht in der AK9 an den Start.

Die Altersklasse 7 hat erfahrungsgemäß die meisten Teilnehmer. So trat Anna gegen 24 Konkurrentinnen an und begann ihren Wettkampf am Boden. Sie zeigte gleich zu Beginn eine starke Leistung. Trotz einer sehr sauberen Übung, gespickt mit dem geforderten Bonus-Element, dem Bogengang rückwärts, bekam sie vergleichsweise wenige Punkte. Davon ließ sich Anna aber nicht beeindrucken und zeigte eine konstante Leistung am Sprung. Am Stufenbarren und Schwebebalken wuchs sie über sich hinaus und zeigte fast fehlerfreie Übungen, die die Wertungsrichter beeindruckten. Am Ende konnte sie der großen Konkurrenz trotzen und wurde beste Turnerin ihres Alters aus ganz Niedersachsen.

Das Teilnehmerfeld in der AK 9, in welcher Mia Lieberknecht startet, war mir 5 Turnerinnen ziemlich dünn. Dies macht deutlich, dass an die Kinder in diesem Alter schon sehr hohe Anforderungen gestellt werden, die nur noch wenige Kinder in Niedersachsen leisten können. Eine von ihnen ist Mia, die mit einer guten Leistung am Stufenbarren in den Wettkampf ging. Es folgte ihr persönliches Zittergerät, der Balken. Hier hat sie ihre negative Erfahrung von den Bezirksmeisterschaften wieder eingeholt und sie ging voller Angst an die Übung. „Mia ist sehr ehrgeizig und wollte die so wichtigen Landesmeisterschaften gut turnen und sich vor allem am Schwebebalken beweisen, dass sie zu Recht zu den einzigen und besten 5 Turnerinnen in dieser Altersklasse gehört“, so Kim Ellmerich. Leider musste sie gleich beim Aufgang, dem Schweizer Handstand, das Gerät verlassen. Insgesamt turnte sie die Übung sehr zurückhaltend und musste dadurch weitere Stürze in Kauf nehmen, wodurch sie wertvolle Punkte verlor. Am Boden und Sprung konnte sie aber wieder ihre Stärke beweisen und zeigte sogar die drittbeste Bodenübung. Insgesamt erreichte sie am Ende, speziell durch die Stürze am Balken, der undankbar 4. Platz. „Sie hat sich durchgekämpft und das zählt. Wir sind unglaublich stolz auf Mia“, so die Trainerinnen Michaela Hendel und Kim Ellmerich.

Am Nachmittag folgte Anna Carolina Wolpers  in der AK 10 und musste gegen 8 Konkurrentinnen antreten. Sie zeigte die beste Bodenübung mit unterschiedlichen Saltovariationen. Am Schwebebalken konnte Anna trotz Sturz die Kampfrichter durch eine ausdrucksstarke Übung überzeugen, die durch Flik-Flaks und der Radwende mit Höchstschwierigkeiten gespickt ist. Am Stufenbarren turnte Anna erstmals zwei Riesenfelgen mit anschließendem Strecksalto-Abgang. Darauf lag ihre ganze Konzentration, wodurch die anderen Elemente der Übung nicht richtig ausgeturnt und damit nicht anerkannt wurden. Dies wurde Anna zum Verhängnis und sie bekam vergleichsweise nur wenige Punkte. „Trotzdem sind wir sehr stolz auf Anna, dass sie das neu gelernte Element gezeigt hat. Es macht wirklich Spaß, ihr beim Turnen zuzusehen“, so Kim Ellmerich. Am Ende reichte es noch zu Platz 6.

Das Vordorfer Trainerteam ist glücklich und sehr zufrieden mit den Mädels. „Auch wenn ich diesmal nicht beim Wettkampf vor Ort dabei sein konnte, habe ich die ganze Zeit mitgefiebert. Ich bin sehr stolz auf die Mädchen und darauf, dass sie ihre Leistung immer im Wettkampf abrufen können. Besonders Anna hat ihre Trainingsleistungen mit dem Platz 1 bestätigt.“, schwärmt Trainerin Michaela Hendel noch Tage nach dem Wettkampf.

Die tollen Ergebnisse auf Landesebene zeigen, dass der TSV Vordorf mit zur niedersächsischen Turnspitze gehört. Auf Grundlage der Ergebnisse der Landesmeisterschaften werden die Nachwuchskader des NTB für das kommende Jahr ermittelt.

1. Herren verliert beim SV GW Calberlah mit 1:2

01.10.2017

Und täglich grüßt das Murmeltier… Unsere Jungs starteten gut in die Partie und mischten kräftig mit. Nach nur einer Minute hatte Dominik Reinecke eine Riesenchance liegen lassen und musste dann bereits nach 25 Minuten mit Muskelfaserriss verletzt vom Platz. Dieser Satz ist leider im Moment Standart bei unseren Jungs und zeigt, wie nah man jedes Mal dran ist etwas Zählbares mitzunehmen. Die erste Hälfte war weitestgehend ausgeglichen und fand überwiegend außerhalb beider 16er statt. Nach dem Wechsel wurde Calberlah etwas stärker profitierte aber bei den Treffern von Marc Plagge (54.) und Joel Herzer (75.) von individuellen Fehlern in unserer Abwehr. Unsere Jungs versuchten noch einmal ranzukommen und konnten nur noch den Anschlusstreffer in der 92. Minute durch den wieder genesenen Fabian Liebich erzielen.

Aufstellung: Morhardt – Schulz, Heine, Zurek (57. Liebich), Brendel – Haufe, Reinecke (25. Horneburg), Möhlmann, Scheil, Albrecht (63. Winterboer) – Sendel

Bank: Olbrich (ET), Kruse, Grobe

Tore: 1:0 Plagge, 2:0 Herzer, 2:1 Liebich