Gymnastikdamen und die Ferienzeit

In den sechs Wochen der Sommerpause sind einige Damen jeden Mittwochabend mit unterschiedlichen Zielen fleißig Fahrrad gefahren.
Am 1. August wurde unsere Sparte persönlich im NDR Hannover in der Plattenkiste vorgestellt. Das war ein Highlight für unsere anwesenden Sportlerinnen. Life ein Interview im Radio! Das hat man ja auch nicht alle Tage. Für alle Interessierten hier der Link:
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/Plattenkiste-Damengymnastik,plattenkiste4540.html

Am 12. August hatten wir unsere diesjährige Tagestour. Es ging mit dem Fahrrad nach Gifhorn. Die Vorwarnungen unseres Festausschusses, an Sonnenspray und Kopfschutz bei der Hitze zu denken, ließen uns am Morgen zu einer anderen Überzeugung kommen. Denn es regnete Bindfäden!
Wir versammelten uns alle geschützt beim Sportheim und stießen erst mal zusammen an. Unsere Übungsleiterin, die aus Adenbüttel angefahren kam, ist natürlich voll in den Regenschauer gekommen und war nass bis auf die Haut. Dank eines Ehegatten unserer Damen, der mit dem Auto gerade da war, brachte die „Nasse“ schnell nach Hause, damit sie sich umziehen konnte. Gegen 9:00 Uhr klärte es sich tatsächlich auf und wir konnten im schönsten Sonnenschein unsere Tour beginnen.
Auf einem Feldweg Nähe Rötgesbüttel gab es eine kurze Frühstückspause, um danach weiter in die Stadt Gifhorn zu gelangen. Uns erwartete eine Stadtführung, eine Kirchenbesichtigung und wir waren in der schlosseigenen Kapelle. Man lernte doch tatsächlich noch einiges dazu, obwohl man schon so viele Jahre in dieser Umgebung lebt.
Zur Mittagszeit sind wir im Schloss in einen Gewölbekeller gelangt, wo uns einiges erwartete! Wir wurden von einem „echten“ Mönch, Pater Lauritius, begrüßt, der in einem starken hessischen Dialekt das Programm für den Nachmittag vorstellte. Eh man sich versah, bekam man in Windeseile einen Latz umgebunden. Gleich nach dem Begrüßgungs-Bierkrug kam auch gleich das Essen auf den Tisch. Das 3-Gänge-Menü war ordentlich. Jeder war pappsatt.
Vier Damen wurden von dem Mönch noch zu einer kleinen Parodie animiert, die zu der Geschichte von Gifhorn mit Prinzen, Elfen und Zauberern passte. Da sie dementsprechend auch kostümiert wurden, war das Lachen natürlich vorprogrammiert!
Unser Rückweg war dann doch etwas beschwerlicher als der Hinweg. Wir fuhren über Leiferde und Rötgesbüttel durch den Wald zurück, um unsere Übungsleiterin, die in Adenbüttel wohnt, nach Hause zu bringen. Die letzte Hürde nach Vordorf wurde dann auch noch geschafft und wir verabschiedeten uns voneinander. Es war ein gelungener Ausflug mit vielen schönen Eindrücken, die sich unser Festausschuss wieder ausgedacht hat und der sportliche Elan fehlte auch nicht.

Heimpleite gegen Tabellenführer

Noch kein Dreier für TSV! Der Wolfsburger Kreismeister SSV Vorsfelde II sorgt auch in der neuen Liga für Furore: Der Aufsteiger hat nach dem Auftaktsieg gegen Mörse (4:0) auch sein zweites Spiel in der Fußball-Bezirksliga mit 4:0 (1:0) gewonnen – dieses Mal beim TSV Vordorf. Die Torschützen: Louis Sielski und Abdelhakim Jedli, dem ein Hattrick gelang.

„Natürlich freuen wir uns, dass wir so gut reingekommen sind. Wir können mithalten“, so SSV-Coach Giuseppe Millemaci. Und wie seine Truppe mithalten kann: Bereits in der ersten Hälfte hatten Sielski und der überragende Jedli schon gute Gelegenheiten, aber auch die Vordorfer tauchten zwei Mal gefährlich vor dem Tor auf. Zunächst war es aber nur Sielski vergönnt, zu treffen. „Ansonsten war die erste Halbzeit über weite Strecken ausgeglichen. Aus der Kabine kamen wir besser, den nächsten Treffer erzielte aber Vorsfelde“, haderte TSV-Trainer Heinz-Günter Scheil. Nach dem Wechsel begann die große Jedli-Show, dem ein lupenreiner Hattrick gelang.

 

Millemaci lobte aber nicht nur seinen dreifachen Torschützen: „Die Mannschaft hat wieder sehr gut gearbeitet, sie zeigt Wille, pusht sich – das macht Spaß. Nichtsdestotrotz müssen wir demütig bleiben. Platz eins ist nur eine Momentaufnahme.“ Scheil wiederum haderte: Uns hat gerade in der Schlussphase noch Spritzigkeit gefehlt.“

 

TSV: Buchwald – Kruse (56. Brendel), Feldhaus, Elbe, Winterboer – Haufe, Scheil (72. Möhlen) – Albrecht, Möhlmann (61. Bendig), Reinecke – Heine.

SSV II: Martinetz – Höppe, Reimann, Schmidt, Pannier – Funk, Koschik, Klein (62. Heimlich), Jedli, Von der Ohe (83. Schaffner) – Sielski (75. Kollenbach).

Tore: 0:1 (35.) Sielski, 0:2 (58.) Jedli, 0:3 (70.) Jedli, 0:4 (78.) Jedli.

Quelle: Sportbuzzer – Aller-Zeitung © Sebastian Preuß

Remis zum Saisonauftakt

Beim ersten Ligaspiel als Trainer des SV Calberlah trennte sich das Team von Marco Propfe vor heimischer Kulisse in der Fußball-Bezirksliga vom TSV Vordorf 1:1 (0:1).

 

Der favorisierte SV tat sich schwer, biss sich an einer kompakten Vordorfer Defensive die Zähne aus. Der TSV war dagegen immer wieder nach Kontern gefährlich. So ging Vordorfs Führung nach einer Ecke, die Fabian Liebich relativ unbedrängt einnickte, in Ordnung. Nach der Pause erhöhte Calberlah den Druck, Großchancen blieben aus.

 

Torschütze sieht Rot

 

Dann sah ausgerechnet Vordorfs Torschütze Liebich Rot. Er hatte Kevin Leja mit einer Grätsche an der Seitenlinie abgeräumt. „Eine harte Entscheidung“, fand Propfe. Danach schnürte der SV die Vordorfer immer mehr ein – und wurde für eine stärkere zweite Hälfte belohnt. Nach einem Freistoß von Marcel Hernier traf Hendrik Theuerkauf zum 1:1.

 

Für mehr reichte es nicht mehr. „Die Moral hat auf jeden Fall gestimmt“, freute sich Propfe, der aber bemängelte: „Unterm Strich war es aber gerade in der ersten Hälfte zu wenig von uns.“ TSV-Trainer Heinz-Günter Scheil hatte dagegen nichts zu meckern: „Wir haben auch in der Unterzahl nicht aufgesteckt, haben bis zur letzten Minute gefightet. Ich kann nur zufrieden sein.“

 

SV: Korsch – Theurkauf, Hernier, Karwehl, Linke – N. Ahrens (46. Weidemann), Wagenmann – Leja, von Spiczak-Brzezinski, Greszik – Plotek (65. Weißgerber).

 

TSV: Buchwald – Brendel (88. Möhlen), Feldhaus, Elbe, Kruse – Scheil – Albrecht (84.Bendig), Liebich, Möhlmann (90.+5. Möhlmann), Reinecke – Heine.

Tore: 0:1 (21.) Liebich, 1:1 (79.) Theuerkauf. – Rot: Liebich (TSV/59.).

Quelle: Aller-Zeitung ‚Sportbuzzer‘: © Sebastian Preuß