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Aschermittwochsturnen der Gymnastikdamen 01.03.2017

Neunundzwanzig turnwillige Frauen trafen sich, um einen sportlichen Aschermittwoch zu begehen. Unser Thema war dieses Mal „50 Jahre Damengymnastik“. Die Kostümauswahlen waren vielfältig. In verschiedenen TSV-Shirts der vergangen Jahre, hautengen Gymnastikanzügen oder im Aerobic-Style, a la Jane Fonda, kamen die Frauen in die Halle. Wer gar nichts passendes zum Thema gefunden hatte, konnte in die mitgebrachte Fundus-Tüte greifen und sich noch ein kleines Accessoire nehmen.
Nachdem noch einige finanzielle Dinge geklärt waren, mussten wir erst mal ran! Heidrun kannte kein Erbarmen, wir mussten tatsächlich Gymnastik machen! Nach einer halben Stunden rief sie in die Runde, „…wie lange wollen wir denn heute machen….?“ – die Antwort kam promt, aus fast aller Munde, „…gar nicht mehr, aufhören….!“ Es folgt eine Lachflash und wir hörten spontan auf!
Obwohl dieses Mal nichts an Speisen geplant war, kamen trotzdem viele Damen mit einem spendierten Leckerbissen! Bei diesem Büfett war alles dabei, von gesund bis üppig.
An allen Ecken knallten die Sektkorken… Das es mal wieder super war, brauche ich nicht zu betonen!

Freiteitgruppe zum Weihnachtsmarkt – Die Erste

Das Ergebnis vorneweg – warum die Erste – weil es Spaß gemacht hat und so manche sich schon auf nächste Jahr freuen. Der Reihe nach.
Abfahrt von Vordorf in einem Überlandbus nach Goslar. Überlandbus ? – der hat kein Clo. Einer sagte … Macht gar…nichts.
Die Fahrt war durch viele Gespräche, Gelächter, das Ploppgeräusch von Bierflaschen und Sektflaschen durchtrennt. Angekommen, ging es in Kleingruppen auf den Weihnachtsmarkt. Mancher fand gleich die Fussballkneipe, andere verloren ihre Frauen und noch andere freuten sich über die hohe Anzahl von Vordorfern im prall gefüllten Gedränge.

Den Bus zum Essen auf der Steinbergalm fanden alle und pünktlich.
Der Parkplatz im schwarzdunklen Harz, knapp 1000 m gefühlt unterhalb der Alm, lies Widerstand aufkeimen. Rufe nach Taxi, Kutsche oder Fahrstuhl verhalten nur langsam. Smartphones wurden scharenweise zur Aufklärung der Sachlage und des Standortes gezückt und sodann zum flutlichtartigen Ausleuchten des Weges genutzt.
Nachdem Bären- oder Wolfgefahren sicher dem Hunger wichen, bewegte sich die Prozession zum Aufstieg. Dafür hat es sich dann auch gelohnt. Essen gut, alles gut. Der Rückweg, jetzt satt, erfolgte ohne Beschwerden und bergab. Auf der Rückfahrt dann nach 20Minuten doch, der Pullerstopp. Gesehen wurden nur Männer. In Vordorf angekommen wurden bereits Pläne für nächstes Jahr geschmiedet. Eine gelungene Weihnachtsfeier. Dank an die bekannten Organisatoren. Frohes Fest, guten Rutsch und bleibt gesund. Andreas J.

 

Vordorfer Zumba-Frauen in Dirndl und Lederhose

Auch wenn die Lichter auf der Münchner Wies’n längst verloschen sind, lässt es sich noch prima Oktoberfest feiern. Das stellten die Vordorfer Zumba-Frauen Ende Oktober unter Beweis und tauschten während ihrer Übungsstunde die Sportklamotten gegen Dirndl und Lederhose. Statt lateinamerikanischer Rhythmen erklang zünftige Festzeltmusik, statt Zumba-Choreographie standen Dosenwerfen und Brezelwettknabbern auf dem Programm. Zum Schluss gab es ein leckeres Buffet in geselliger Runde.

o-fest2016

Riesen Kampf, keine Belohnung

Schon im Vorfeld war klar, dass das Spiel gegen den MTV Isenbüttel wiederum kein ganz normales Spiel sein wird. Das Trainer-Team stimmte die Mannschaft gut ein. Gleich von Anfang an war der TSV extrem präsent und aggressiv in den Zweikämpfen. Nach acht Minuten trat Heiko Weidemann zum Freistoß an. Vom 16er feuerte er die Pille durch die Mauer und vorbei am MTV Torwart zum viel umjubelten 1-0 für den TSV. Sichtlich beeindruckt zogen sich die Gäste noch weiter zurück und wurden für ihre Passivität bestraft. Nach einem schnellen Konter wurde Uwe Kienert freigespielt und konnte nur mit einem Foul gestoppt werden – Elfmeter! Lars Germaschewski trat an und verwandelte sicher zum nicht unverdienten 2-0. Leider hielt der zwei Tore Vorsprung nur 60 Sekunden. Lars Ihnen verkürzte freistehend auf 2-1 mit einem starken Kopfballtor. Die Gäste aus Isenbüttel wurden immer stärker und konnten kurz vor der Pause durch wiederum Ihnen ausgleichen.

 

In der zweiten Hälfte hatten wir deutlich weniger vom Spiel. Nur selten konnte die Abwehr entlastet werden. Wie so oft gegen Isenbüttel war das wieder eine bissige – aber keine unfaire – Auseinandersetzung. Mitte der zweiten Hälfte schien das Spiel dann endgültig zu kippen, als die Gäste einen sehr fragwürdigen Elfmeter zugesprochen bekamen. Dennis Stöbermann trat sehr selbstbewusst an, jagte die Pille aber weit über das Tor – Glück für den TSV. Der Stürmer machte jedoch sein Fehler wieder gut und netzte in der 58. Minute zum 2-3 ein. In den Schlussminuten hatten wir durch den aufgerückten Günni Istok sowie Lars Germaschewski noch zwei klare Torchancen aus kurzer Distanz. Leider wurden wir nicht belohnt und so ging der leidenschaftliche Kampf verloren. Die Gäste klauten am Ende alle drei Punkte. Aber im Mai 2017 sehen wir uns schon wieder!

 

Die Aufstellung:

 

Oehlerking – Ehrlich (Istok), Busch, Löhr – Gerhardt (Hein), Weidemann, Fenske, Germaschewski (Reinert), Knigge – Kienert, Münch

Janna Marie Wolf und Mia Lieberknecht erringen Treppchenplätze

Vordorfer Turnerinnen starten erfolgreich in die AK-Einzelmeisterschaften

4 Qualifizierungen zu den Landesmeisterschaften

 

Am 10.09.2016 fanden die diesjährigen Bezirks-Einzel-Meisterschaften der AK-Stufen in Schladen statt. 5 Turnerinnen des TSV Vordorf absolvieren dieses schwierige Olympia-Programm. Um den hohen Anforderungen gerecht zu werden, trainieren einige Mädchen bis zu vier Mal in der Woche zusätzlich im Leistungszentrum in Hannover. Betreut wurden die Mädchen vor Ort von ihren Trainerinnen und Trainern Michaela Hendel, Mike Fischer und Kim Ellmerich.

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In der AK 6 ging Anna Sophie Albrecht vom TSV Vordorf an den Start. „Anna hat gerade erst in der Leistungsgruppe mit dem Turnen begonnen. Wir haben spontan entschieden, dass sie an dem Wettkampf teilnehmen darf, weil sie tolle Trainingsleistungen gezeigt hat. Insgesamt hatte sie nur 3 Trainingseinheiten Zeit, die Übungen an den vier Geräten zu trainieren“, so Trainerin Michaela Hendel. Entsprechend nervös ging Anna an den Wettkampf, konnte aber an allen Geräten schöne Übungen präsentieren. Am Schwebebalken bekam sie sogar die beste Wertung aller Turnerinnen in ihrer Altersklasse. Insgesamt wurde sie 7. von 10 Turnerinnen, eine stolze Leistung.

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Mia Lieberknecht ging als einzige Starterin vom TSV Vordorf in der AK 8 ins Rennen. Beginnend am Balken musste sie beim Rad leider einen Sturz in Kauf nehmen. Sie konnte sich jedoch von Gerät zu Gerät steigern, zeigte am Boden eine ausdrucksstarke Übung mit Flik Flak und konnte am Stufenbarren schon beide Kippen präsentieren, wodurch sie drittbeste Turnerin an diesem Gerät wurde. Bei der Siegerehrung war die Freude groß, als sie als drittbeste Turnerin von insgesamt 10 Turnerinnen aufgerufen wurde. Damit hat sich Mia auch für die Landesmeisterschaften qualifiziert.

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Anna-Carolina Wolpers und Marie Schimpf gingen für Vordorf in der AK 9 an den Start. Hier sind die Anforderungen schon sehr hoch. Die Mädchen müssen freie Felgen am Stufenbarren, Schweizer Handstand und Bogengang am Balken und Überschläge und Salto am Boden präsentieren. Ebenfalls ist die Konkurrenz hier sehr stark, so dass den Vordorferinnen alles gelingen musste, um vorne mit dabei zu sein. Beide zeigten fehlerfreie Übungen am Boden und Sprung, am Stufenbarren und Schwebebalken schlichen sich jedoch ein paar kleine Fehler ein. „Leider gingen beide am Schwebebalken beim Bogengang vom Gerät. Insgesamt zeigten Anna und Marie aber eindrucksvoll, dass sie mit der Konkurrenz gut mithalten können“, so Trainerin Kim Ellmerich. Bei der Siegerehrung wurde Anna als 6. und Marie 4. von insgesamt acht Turnerinnen geehrt und qualifizierten sich durch ihre guten Punktzahlen ebenfalls zu den Landesmeisterschaften.

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In der AK 10/11 ging Janna Marie Wolf an den Start. In diesem Wettkampf wurden die zwei Altersklassen zusammengelegt, da nur noch wenige Turnerinnen die Anforderungen wie Strecksalto vorwärts und rückwärts am Boden, Riesenfelge am Stufenbarren und Flik Flak am Schwebebalken leisten können. So musste sich Janna teilweise ein Jahr älteren Turnerinnen stellen. Am Boden konnte sie fast alle Anforderungen elegant präsentieren. Am Schwebebalken und Stufenbarren fehlen noch einige Elemente, die im Training noch gefestigt werden müssen. Janna erreichte damit den 3. Platz und qualifizierte sich ebenfalls für die Landesmeisterschaften.

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Erster Dreier!

Nach dem unglücklichen Ausgleichstor der Wahrenholzer in der Schlussminute sollte gegen Eischott der erste Dreier her. Sofort wurde deutlich, wie gut das neue Trainerduo Baake/Kienert die Mannschaft taktisch eingestellt hat. Unserer spielerischen Überlegenheit versuchten die Eischotter mit einer robusten Spielweise entgegenzutreten. Durch gutes Kombinationsspiel konnten wir uns die ersten Chancen erarbeiten. Leider entschied der Schiedsrichter nach einem klaren Foul gegen Sascha Münch im gegnerischen Strafraum nicht auf Elfmeter. Glück hatten wir hingegen als der Eischotter Stürmer einen individuellen Fehler in der Abwehr nicht zum Führungstreffer ausnutzen konnte. Nach Vorarbeit von Matze Gerhardt, der sich auf der rechten Aussenbahn mit einem Dribbling durchsetzen konnte, verwandelte Germa die flache Hereingabe zum 1:0. In einer hitzig geführten Phase des Spiels kamen die Eischotter nach einem Freistoß zum Ausgleichstreffer.

In der zweiten Hälfte wichen wir in einem kampfbetonten Spiel nicht von unserer spielerischen Linie ab. Nach einem Foul an Uwe Kienert an der 16er-Grenze ließ der Schiri den Vorteil laufen und Tommi Baake konnte mit einem schönen Schlenzer das 2:1 markieren. Ungefähr eine Viertelstunde vor Spielende war es wiederrum Tommy, der mit einem schönen Solo ein Foul provozierte. Dem Schiedsrichter blieb nichts anderes übrig, als auf Elfmeter zu entscheiden. Den Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst. Kurios: Aufgrund der muskulären Probleme von Tommy war zunächst Germa als Schütze benannt. Dann übernahm aber doch Tommy die Verantwortung und musste wohl den Jubellauf zur Eckfahne bei seinem ersten Tor mit einer Verhärtung in der Wade und seiner Auswechslung bezahlen. In der Schlussphase des Spiels wurde es nochmal hektisch. Eine Strafraumszene bezahlte unser starker Torwart Gunnar mit einer aufgeplatzten Oberlippe, die anschließend im Krankenhaus genäht werden musste. Da wir unsere gut angelegten Konter nicht erfolgreich abschließen konnten, kamen die Eischotter noch zum Anschlusstreffer. Ein scharf getretener Freistoß wurde durch Heiko Weidemann unglücklich abgefälscht und landete unhaltbar im eigenen Tor. Der verdiente Vorsprung wurde aber souverän über die Zeit gerettet. Unterm Strich eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein toller Sieg für die Moral nach den zuletzt nicht immer zufriedenstellenden Ergebnissen.

Erstrunden-Aus im Niedersachsenpokal

Manchmal läuft einfach nicht besonders viel zusammen – was leider für uns im Niedersachsenpokal der Fall gewesen war. Die ersten zwanzig Minuten sahen gar nicht so schlecht aus. Aber richtige Chancen auf‘s Tor sprangen dabei leider nicht heraus. Mitte der zweiten Hälfte kippte das Spiel und wir verloren daraufhin komplett den Faden. Es kamen keine Pässe mehr an, die Laufwege stimmten nicht und die lange Pause ohne Fußball wurde immer deutlicher. Zum Glück hatte der Gegner nicht allzu viel zu bieten. Aber ein unnötiger Fehler in Mittelfeld kurz vor der Halbzeit sollte schwere Folgen haben. Die letzte Aktion vor der Pause: Nach einer scharf getretenen Ecke köpfte Benjamin Dahlke die 1-0 Halbzeit Führung für den Gastgeber.

Die Heim-Mannschaft erwischte den besseren Start nach der Pause und setzte uns schnell unter Druck. Etwa zehn Minuten lang stellten wir uns tief hinten rein und versuchten so schnell wie möglich die Pille rauszuschlagen, um unserer Abwehr etwas Entlastung zu verschaffen. Aber zu oft gingen die Bälle nach vorne verloren. In der 47. Minute, ein schneller Konter reichte für Marlon Fuhse, das 2-0 für Eichlingen zu markieren. Nun hatten wir nichts mehr zu verlieren. Wir änderten unsere Taktik und übten mehr Druck auf den Gastgeber aus. Nach knapp einer Stunde Spielzeit war Jens Fenske zur Stelle und köpfte aus kurzer Entfernung zum Anschlusstreffer 1-2 (57.). Ab jetzt war Einbahnstraßen-Fußball angesagt – uns fehlte jedoch das nötige Glück, um den Ausgleich zu erzielen. Zu allem Überfluss sah Sascha Münch kurz vor Schluss glatt Rot.

Es war einfach nicht unser Tag. Glückwunsch an die SG Wienhausen/Eicklingen – vielleicht sehen wir uns ja bereits im nächsten Jahr wieder!

 

Der Kader:

Olbrich – Löhr, Busch, Fenske – Höper (Istok), Baake (Hein), Gerhardt, Lorek (Rakow) – Knigge, Münch, Kienert

Ein Arbeitssieg für Runde 2; 1. Herren siegt im Kreispokal beim SV Wedes/Wedel mit 2:1

17.08.2016

Nachdem unsere Jungs als Kreispokalsieger im Bezirkspokal antreten mussten, stand heute das Nachholspiel in der ersten Runde des Kreispokals beim SV Wedes/Wedel an. Nur 2 Wochen vorher gewann die Scheil-Elf noch ein Testspiel gegen den Kreisklassenaufsteiger mit 9:0. Doch diesmal waren die Vorzeichen andere. Die Wedelheiner traten in Bestbesetzung an, während Scheilo verletzungsbedingt auf einige Spieler verzichten musste. Die Gastgeber kamen über bedingungslosen Kampf ins Spiel und unsere Jungs sahen sich durch unnötige Abspielfehler in viele Zweikämpfe verwickelt. Das schmeckte der Scheil-Elf gar nicht und der SV Wedes/Wedel konnte das Spiel relativ ausgeglichen gestalten. Zudem verletzte sich Fredi Hahn nach einem unglücklichen Zweikampf im Gesicht und musste vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden (28.). Dominik Scheil musste bereits gelbverwarnt nach einem taktischen Foul mit Gelb/Rot vom Platz (45.). Die Vorzeichen für die zweite Spielhälfte waren also nicht die Besten. Trotzdem nahmen unsere Jungs den Fight an und erkannten, dass heute kein Schönheitspreis zu vergeben war. Mit viel Willen gelang es Blau/Weiß noch mal ab der 70. Minute etwas Druck aufzubauen. In der 79. Minute traf dann Benedikt Möhlmann zur umjubelten Führung, nachdem sich kurz zuvor Gunnar Oehlerking im Tor des SV Wedes/Wedel gegen David Voltmer auszeichnen konnte. Nun rannten die Gelb/Schwarzen wütend an und boten Räume zum Kontern. Benni Köhler nutze einen davon eiskalt zum 0:2 (84.). Doch die Gastgeber zeigten tolle Moral und kamen durch einen Foulelfmeter von Roland Strehmel noch zum 1:2 (87.). Als der Schiedsrichter die hektische Partie dann beendete, war die Erleichterung groß. Ein absoluter Arbeitssieg mit Willen bringt die Pokalsieger zwar glücklich, aber nicht unverdient in Runde Zwei.

 

Aufstellung: Olbrich – Sendel, Heine, Möhlmann, Hahn – Haufe, Scheil, Köhler, Burkhardt, Albrecht – Voltmer

Eingewechselt: Schulz, Brendel, Nußbeutel

Bank: Horneburg

Tore: 0:1 Möhlmann, 0:2 Köhler, 1:2 Strehmel