Fussball Alte Herren

Verrücktes Spiel – super Ergebnis

Das Wetter am Sonntag machte uns früh am Morgen einen Strich durch die Rechnung und wir mussten auf unseren B-Platz ausweichen. Schnell umorganisiert und das Spiel fing (fast) pünktlich an. Und was für ein Anfang gegen den Ligakonkurrenten SG Wahrenholz/ Schönewörde/ Knesebeck!!

Nach nur zwei Minuten setzte sich Marvin Zurek durch und spielte quer für Lars Germaschewski, der aus nächster Nähe das 1-0 markierte. Fünf Zeigerumdrehungen später bewies ‚Germa‘, dass er auch andere Tore schießen kann. Er sah den Torwart zu weit vor seinem Kasten, nahm Maß und schloss mit einer Bogenlampe zum 2-0 ab. Und es kam noch dicker für die Gäste! In der 18. Minute setzt sich Uwe Kienert auf der rechten Seite durch und flankte zur Mitte, wo Marvin Zurek reingeflogen kam und das dritte Tor für den TSV köpfte. Noch nicht einmal eine halbe Stunde gespielt, schraubte ‚Germa‘ den Spielstand auf 4-0. Es sah aus, als ob unser TSV einen besonders guten Tag erwischt hat – bis kurz vor der Halbzeit! Ein unnötiger Freistoß verwandelte Cord Meinecke direkt zum 4-1 Halbzeitstand.

 

Kurz nach der Pause drehte sich einiges im Spiel und innerhalb von sieben Minuten hatten wir nur noch ein Tor mehr. Cord Meinecke und Steffen Wegner trafen zum zwischenzeitlichen 4-3. Nun war alles möglich und die Gäste waren nur Millimeter vom Ausgleich entfernt. Aber zum Glück stand die Innenseite des Pfostens im Weg. Nun wurde das Spiel ein wenig hektisch und zerfahren. Wahrenholz musste hinten aufmachen, was Platz für schnelle Konterangriffe für den TSV ermöglichte. Zwei Minuten vor Schluss sah Uwe Kienert seine Chance und hammerte die Pille zentral am SG Torwart vorbei zum etwas glücklichen, aber sicher verdienten 5-3 Endstand.

 

Es war der Anfang eines denkwürdigen und schließlich unvergesslichen Fußball-Sonntags in Vordorf!

 

Die Aufstellung:

 

Münch – Fenske, Wittekop, Werthmann – Baake, Gebhardt – Germaschewski, Weidemann, Knigge (Lorek) – Zurek, Kienert

 

Bank: Reinert, Busch, Holste

 

Wichtiger Punkt gegen Tabellen-Zweiten

Endlich war es wieder soweit und unsere Punktspiel-Runde ging nach einer langen Winterpause wieder los mit einem Heimspiel gegen den Tabellen-Zweiten SG Leiferde/Hillerse. Trotz langer Pause hatten wir einige Verletzte und durch Krankheit abwesende Spieler zu beklagen. Am Ende blieben 13 Mann übrig für das Auftakt-Punktspiel 2017.

Die Gäste gingen von Anfang an recht aggressiv zu Werke und versuchten unsere Jungs schnell zu attackieren. Aber wir hielten sehr gut dagegen und konnten auch nach vorne einiges bewegen. Vieles spielte sich im Mittelfeld ab und richtige Torchancen blieben zunächst aus. Nach etwa 20 Minuten wurde dann Nils Knigge im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht. Aber erstaunlicherweise blieb der Pfiff aus  – extrem ärgerlich! Nichtsdestotrotz spielten wir engagiert weiter und gingen mit 0-0 in die Pause.

Das Bild änderte sich nicht viel direkt nach der Halbzeit Pause. Der favorisierte Gegner hatte zu Anfang  mehr Ballbesitz. Mit Willenstärke und Laufbereitschaft hielten wir dagegen. Im Laufe der zweiten Halbzeit haben wir dann den Druck erhöhen können. Nach einer Reihe von Ecken rutschte eine eher unscheinbare von Tommy Baacke an allen vorbei. Meik Wittekop stand perfekt am langen Pfosten und netzte zum 1:0 ein (51‘). Leider hielt unsere Führung nur sechs Minuten. Ein schneller SG Konter über rechts hebelte unsere komplette Abwehr aus, Christian Schütz stand komplett frei und köpfte zum 1-1 ein.

Die Gäste drängten zum Schluss auf ein Siegtor und hatten eine Riesenchance alles klar zu machen. Aber Gunnar Öhlerking hielt einen schön angesetzten Seitenfallzieher mit einem fantastischen Reflex.  Wenige Minuten später war das Spiel zu Ende und wir konnten einen wichtigen Punkt gegen einen starken Gegner für uns buchen.

 

Die Aufstellung:

G. Öhlerking – S. Löhr, J. Fenske, D. Busch – T. Baake, M. Wittekop, H. Weidemann, L. Germaschewski (J. Reinert 60‘) – N. Knigge, U. Kienert, S. Münch (L. Holste 43‘)

Fußball Weihnachtsfeier TSV Vordorf

Ein zugegebenermaßen später aber nicht zu vergessener Beitrag: Bereits zum vierten Mal in Folge kamen alle Senioren Fußballmannschaften des TSV Vordorf im Gasthof zur Post zur Weihnachtsfeier zusammen. Die Damen, 1. Herren,  2. Herren und die Alten Herren füllten mit ihren Gästen am Tag vor dem 2. Advent den Saal und feierten ausgiebig den Jahresabschluss. Neben Ehrungen von und Danksagungen an Ehrenamtlichen und Sponsoren gab es ein buntes Rahmenprogramm, welches von jeder Mannschaft mit gestaltet wurde. Den Auftakt machten die Frauen: Nachdem sie im letzten Jahr eine Trainingssituation komödiantisch darboten, wurde dieses Jahr die Reise nach Jerusalem neu interpretiert. Es folgten die Alten Herren mit einem zweigeteilten Dschingis Khan- Auftritt. Zunächst kamen die Mongolen und dann die Kosaken. Im Anschluss feierte die 1.Herrenmannschaft ihren Doublesieg auf der Bühne – Meister in der 1.Kreisklasse und Kreispokalsieger. Für den Abschluss sorgte die 2. Herrenmannschaft mit einem Feuerwerk an bekannten Hitparademelodien. 140 Männer und Frauen tanzten bis in die frühen Morgenstunden. Danke an alle, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben.

 

–   Fußballförderkreis TSV Vordorf  –

Drei wichtige Punkte vor der Winterpause

Das letzte Punktspiel im Jahr war ein unheimlich wichtiges Spiel für unsere Alte Herren Mannschaft. Bei unangenehm nasskalten Bedingungen sind wir auf dem B-Platz angetreten und haben versucht, schnell das Heft in die Hand zu nehmen. Von Anfang an war unsere fehlende Spielpraxis in den letzten Wochen klar anzumerken. Wir konnten wenig Fluss in unser Spiel bringen und Chancen blieben dadurch eine Seltenheit. Die beiden Torhüter blieben in der ersten Hälfte weitgehend beschäftigungslos. Kurz vorm Halbzeitpfiff verletzte sich Sascha Münch, der dann nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen konnte.

Eine weitere Änderung musste in der Pause folgen. Mit Frank Hein im Spiel statt Lars Holste sind wir konzentrierter zu Werke gegangen und haben ab sofort das Spiel diktiert. Der Druck zahlte sich aus. In der 46. Minute traf Uwe Kienert aus kurzer Distanz zum 1-0. Die Führung gab uns klar einen Schub und innerhalb von zehn Minuten zirkelte Mathias Gerhardt einen gut platzierten Schuss ins lange Eck zum verdienten 2-0. Mit fast einer Stunde auf der Uhr verkürzte der Gegner aus Wilsche auf 2-1. Aber wir blieben die bessere, zielstrebigere Mannschaft und kontrollierten das Spiel weiter. Leider vergaben wir eine Reihe von Möglichkeiten, unsere Führung auszubauen.  Am Ende blieben die Punkte aber in Vordorf und wir können beruhigt mit einen Sieg in die Winterpause gehen.

 

Die Aufstellung:

Öhlerking – Löhr, Busch, Ehrlich – Gerhardt, Weidemann, Holste (Hein 36‘), Baake – Germaschewski (Istok 55‘), Kienert, Münch (Fenske 34‘)

 

Bank: Stebner

Später Ausgleich kostet Punkte

Ein gescheiterter Versuch, das Spiel in Wahrenholz zu verlegen, führte abermals zu Kader Schwierigkeiten. Aber wie so oft bei den Alten Herren konnte eine Mannschaft zusammengestellt und ein mögliches Nichtantreten verhindert werden.

Gleich von Anfang an machte der Gastgeber Druck und ließ uns kaum aus unserer eigenen Hälfte heraus. Aber richtig gefährlich wurde Wahrenholz selten und wenn, dann war Gunnar Öhlerking bei seinem Debüt für den TSV nicht zu überwinden. Nach ca. 20 Minuten fanden wir dann besser ins Spiel und hatten auch gute Möglichkeiten. Es sah sehr danach aus, dass das Spiel torlos in die Pause gehen würde. In der 32. Minute trat Tommy Baake einen scharfen Freistoß in den gegnerischen Strafraum. Dicht bedrängt von Sascha Löhr sprang der Ball dem gegnerischen Abwehrspieler ans Schienbein und landete unhaltbar im Tor. Eine zugegebenermaßen glückliche Halbzeit-Führung.

Die zweite Halbzeit ging für unseren TSV gut los und nach nur sieben Minuten hämmerte Uwe Kienert einen Schuss mit links am Torwart vorbei – 2-0 für Vordorf! Weitere Chancen ergaben sich, es gelang uns jedoch nicht die Führung auszubauen. Wir sind dann einem Konter zum Opfer gefallen und Cord Meinecke markierte das 2-1. Das Spiel wurde ziemlich unruhig und wurde immer wieder durch Fouls unterbrochen. Die drei Punkte waren fast gesichert, als in der 70. Minute Roland Voss seinen Gegenspieler im 16er zu Fall brachte und der Schiedsrichter auf den Punkt zeigen musste. Steffen Wegner verwandelte souverän und das Spiel wurde wenige Sekunden später abgepfiffen. Ein bitteres Gegentor so spät im Spiel. Insgesamt gesehen aber eine gerechte Punkteteilung.

 

Der Kader:

 

Öhlerking – Istok, Fenske, Ehrlich – Ungar, Baake, Löhr – Gerhardt (Germaschewski) (Voss), Weidemann – Kienert, Hein

 

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Niederlage zum Saisonauftakt

Wenn es schlecht läuft, dann irgendwie auch richtig schlecht! Nach dem frühzeitigen Aus in beiden Pokalspielen ist auch der Punktspielstart schief gelaufen.

Wieder hatten wir Personalschwierigkeiten zu bewältigen und mussten alles umstellen. Die Probleme waren deutlich zu erkennen, obwohl wir vorerst gut mitspielten und wenig Probleme in der Abwehr hatten. Die Unsicherheiten waren aber klar zu erkennen, besonders in der Defensive. Nach vorne  hatten wir hin und wieder mal kurze Ausflüge. Aber selten sah es zwingend aus. Kurz vor der Halbzeit wurden wir von einem schnellen Konter kalt erwischt und Torwart Sascha Münch brachte den schnellen Stürmer  von Rothemühle zu Fall – Elfmeter. Andre Maire schoss platziert und lies Münch keine Chance – 0-1 zur Pause.

 

Zu allem Überfluss bei Temperaturen um die 30 Grad mussten wir zweimal wechseln, was für viel Unruhe im Spiel sorgte. Als kurz nach der Halbzeit Jens Fenske klar im Strafraum gefoult wurde, erwarteten alle den Pfiff – inklusive Gegner – aber der Schiedsrichter sah es irgendwie anders und ließ das Spiel weiterlaufen. Frust und Unstimmigkeiten machten uns zu schaffen. Innerhalb von sechs Minuten sind wir von den Gästen aus Rothemühle überrumpelt worden und kassierten drei weitere Treffer. Trotz einiger Halbchancen sind unsere Personalprobleme und zum Teil fehlende Spielpraxis momentan kaum auszugleichen. Wir stecken gerade mitten im Formtief. Aber wenn die AH eins immer bewiesen hat, dann ist das der Teamgeist und gemeinsam kommen wir bestimmt bald wieder zu besseren Ergebnissen.

 

Die Aufstellung:

 

Münch – Istok, Löhr, Busch (Holste) – Höper, Ungar – Reinert (Germaschewski), Fenske, Hein (Engeler) – Kienert, Mertens

 

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Zünglein an der Waage – Teil 2

Am Sonntag ging es für die Mannschaft aus Leiferde um quasi alles – und das wurde ziemlich früh klar. In den ersten Minuten war eher ein Abtasten beider Teams angesagt, mit vielen Aktionen im Mittelfeld. Die Gäste standen hinten sicher und vieles spielte sich zwischen den beiden Strafräumen ab. Richtige Chancen auf‘s Tor gab es selten. Aber Leiferde ist ein paar Mal durchgekommen, fand aber keinen Weg am Keeper Torsten Olbricht vorbei, der schon wieder eine Topleistung zeigte. Wir konnten in der Vorwärtsbewegung wenig Akzente setzen. Außer einer Kopfballmöglichkeit nach einer Ecke sorgten wir für zu wenig Gefahr. Passenderweise ist das Spiel mit 0-0 in die Pause gegangen.

 

Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit kippte das Spiel deutlich zum Vorteil der Gäste. Leiferde machte immer mehr Druck und wir hatten Schwierigkeiten, hinten überhaupt rauszukommen. Torsten Olbricht musste uns schon wieder in mehreren brenzligen Situationen retten. Aber der Torwart konnte dann nach einer Stunde nichts mehr machen, als Christian Schütz eine Flanke zum langen Pfosten in die kurze Ecke reinköpfte. Leider hat das Tor einen faden Beigeschmack, da vor der Flanke ein klares Handspiel nicht geahndet wurde. Die Gäste kontrollierten in der Folge das Spiel und wir sind leider nur gelegentlich nach vorne gekommen.  In der Nachspielzeit bekamen wir eine Ecke und sind mit Mann und Maus nach vorne geeilt. Leider schaffte die Pille nicht mal den Weg zum ersten Pfosten und wurde von der Abwehr herausgespielt. Ralf Middendorf nahm den Ball an, lief alleine über 70 Meter und schoss in das leere Tor zum 2-0.

Wir waren bemüht, es sollte aber schon wieder für uns gegen Leiferde/Hillerse nicht sein und es sieht sehr danach aus, als ob der Titel in diesem Jahr an die SG geht.

 

Der Kader: Olbricht – Istok, Ehrlich, Busch, Löhr – Gerhardt, Höper, Baake, Lorek – Hein, Münch

 

Bank: Holste, Petri, G. Köhler

Zünglein an der Waage

Im Vorfeld gab es Bestrebungen vom Gegner das Spiel zu verlegen. Aber terminlich passte es nicht und so wurde letztendlich entschieden,  das Spiel doch wie geplant auszutragen – allerdings mit einer Stunde Verspätung. Wieder einmal ist unsere Personaldecke geschrumpft: Verletzungen, Krankheiten und sonstige Abwesenheiten. Wir sind dann doch mit 13 Mann losgefahren. Es entwickelte sich ein unglaublich intensives Spiel.

Für Isenbüttel war ein Sieg im Meisterschaftsrennen Pflicht. Aber nach weniger als fünf Minuten hat die Heim- Mannschaft den ersten Dämpfer bekommen: Tobias Husemann sah Gelb für ein rüdes Foul. Allein das hätte durchaus eine rote Karte verdient gehabt. Nur zwei Minuten später ließ sich der MTV 7er zum Nachtreten hinreisen und sah zu Recht die Gelb-Rote Karte. Trotz Unterzahl suchte der Gastgeber die Flucht nach vorne. Gegen eine konzentrierte, disziplinierte und kämpferische TSV Mannschaft ergaben sich jedoch nur wenige Chancen. Unser Konterspiel blieb immer wieder gefährlich. Mit einem schnell nachrückenden Mittelfeld hatten die zehn Isenbüttler oft ein Problem. Leider fehlte uns der letzte präzise Pass und somit gingen wir mit einem 0-0 in die Halbzeit.

 

Fünf Minuten nach Anpfiff in der ersten Halbzeit war einiges los und fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war nicht weniger Unruhe. Basti Höper  ist mit Tempo in den gegnerischen Strafraum gedrungen und wurde klar von den Beinen geholt – Elfmeter! Tommy Baake tritt an und verwandelte sicher zur nicht gerade unverdienten 1-0 Führung. Der Rückstand und auch die Info, dass Leiferde ihr Spiel bereits gewonnen hat, machten mächtig Druck auf Isenbüttel. Sie hatten zwar viel Ballbesitz, jedoch keine klaren Möglichkeiten. Die Qualität des Gegners zeigte sich dann in der 45. Minute: Ein einziges Mal im Spiel waren wir in der Abwehr unkonzentriert und sind sofort bestraft worden. Lars Ihnen traf aus kurzer Distanz zum 1-1. MTV warf dann alles nach vorne, um irgendwie das Siegtor zu erzielen. Aber unsere Jungs gaben bis zum Schluss alles. Und wie so oft in dieser Saison bewiesen sie  eine wahnsinnige, kämpferische Kollektivleistung. Somit nahmen wir einen verdienten Punkt mit aus Isenbüttel.

 

Der Kader:

Olbricht – Ehrlich, Busch, Löhr – Ungar (Istok), Reinert, Höper, Holste (M. Stebner), Gerhardt – Baake – Münch

VERDIENTER SIEG IN HANKENSBÜTTEL

Kurzfristige Absagen und Ausfälle führten zu späten personellen Änderungen im Kader, die früh im Spiel sichtbar wurden. Viel Stückwerk und Ungenauigkeiten begleiteten unser Spiel in der ersten Hälfte. Obwohl wir mehr vom Spiel hatten, blieben richtige Topchancen aus. Der Gegner aus Hankensbüttel stand tief und versuchte immer so viele Leute wie möglich hinten reinzustellen. Somit ging es torlos in die Pause.

Von Anfang der zweiten Hälfte sind wir aktiver im Spiel gewesen. Die einfachen Fehler wurden eingestellt und langsam aber sicher ergaben sich Tormöglichkeiten. Uwe Kienert hatte die Chance uns in Führung zu schießen, nur der HSV Torwart hatte was dagegen. Paar Minuten später versuchte Tommy Baake sein Glück aus der Distanz, setzte aber seinen Schuss zu hoch an. Es sah aus, als ob es nur noch eine Frage der Zeit sein könnte, bis das Tor endlich fällt – und so war es auch! Nach fast einer Stunde Spielzeit tankte sich Uwe Kienert bis zur Grundlinie durch und passte mustergültig auf den freistehenden Frank Hein. Er verstolperte zwar diese Chance, bediente aber per Hackentrick den heraneilenden Lars Holste, der überlegt die Pille in die rechte Ecke schob. Endlich war der Bann gebrochen: Nur zwei Minuten später unterlief der HSV Keeper einen durch eine Windböe immer höher werdenden Ball. Sascha Münch setzte nach und drückte den Ball über die Linie. Es war letztendlich ein hartes Stück Arbeit, aber auch ein verdienter Sieg. Abermals hat sich eine lange Reise gelohnt und wir fuhren mit drei Punkten wieder nach Hause.

 

Der Kader:

 

Olbricht – Stoischek, Löhr, Busch – Ungar, Baake, Holste, Ehrlich (T. Stebner) – Knigge (Hein), Münch, Kienert (G. Köhler)

 

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Der Mai ist gekommen… und hat drei Punkte mitgebracht!

Etwas ungewöhnlich war die Ansetzung eines Punktspiels am 1. Mai schon. Aber die Alten Herren verzichteten vorerst auf die Feierlichkeiten und konzentrierten sich auf das Spiel gegen den Tabellenletzten aus Okertal / Didderse. Der Gegner versuchte früh etwas Druck zu machen, aber nach etwa zehn Minuten hatten wir das Spiel komplett im Griff und die verdiente Führung folgte nach einer Viertelstunde. Mathias Gerhardt wurde im Sechszehner von den Beinen geholt und den fälligen Elfmeter nutzte Tommy Baake gekonnt zur 1-0 Führung. Viele Halb-Chancen ergaben sich in der Folgezeit, aber trotz guter Möglichkeiten für Frank Hein und Mathias Gerhardt machten wir uns das Leben selber schwer und konnten keinen weiteren Treffer bis zur Pause erzielen.
Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte setzten wir uns am gegnerischen Sechszehner fest und wurden prompt belohnt, als Uwe Kienert den Ball unhaltbar in den Winkel hämmerte. Nach dem zweiten Tor schien Okertal etwas zu resignieren und nur zwei Minuten später feuerte Tommy Baake den Ball ebenfalls in den Winkel zum 3:0. Nun ergaben sich Chancen fast im Minutentakt. Folgerichtig markierte Lars Germaschewski das 4:0 in der 60. Minute. Das Ergebnis hätte durchaus höher ausfallen können, denn einige hochprozentige Chancen blieben leider ungenutzt. Am Ende waren wir froh, mal wieder drei Punkte erzielt zu haben und konnten den 1. Mai anschließend in großer Runde auf dem Vordorfer Maifest feiern.

Die Aufstellung:

Olbricht – Istok (Ehrlich), Busch, Löhr – Ungar (Reinert), Höper – Lorek, Baake, Gerhardt – Hein (Germaschewski), Kienert

 

AH Teambild_15-16