Dresden-Fahrt der Gymnastikdamen

Am 15. Juni waren 30 Gymnastikdamen auf einer Zwei-Tages-Fahrt in Dresden.

Frühes Aufstehen war angesagt, denn unser Treffen war bereits um 6:45 Uhr auf dem Bahnhof in Braunschweig.

In Dresden angekommen, machten wir uns gleich zur Stadtführung in zwei Gruppen ab Neustädter Markt auf und wurden per Tram, Bus und zu Fuß zu allem Sehenswerten in Dresden geführt.
Wir überquerten die „Blaue Brücke“ (erbaut 1893), das Wahrzeichen der Stadt, die über die Elbe führt.
Im Villenviertel erfuhren wir, welche Promis hier wohnen, u. a. blieb uns im Gedächtnis, dass der Opernsänger Gunther Emmerlich in der Villa Maria in Loschwitz wohnt. Er ist von seiner Frau geschieden, wohnt aber trotzdem mit ihr zusammen „…des Geldes wegen…“!
Danach fuhren wir mit der ältesten Standseilbahn (erbaut 1895) hinab ins Tal.

Im Restaurant Loisenhof gab es noch eine kurze Wanderpause, ein kühles Getränk und einen wunderschönen Ausblick in das Tal, bis wir die Rückfahrt ins Hotel antraten. Das Wetter meinte es diesen Tag besonders gut mit uns und bei 30 Grad waren dann alle froh, endlich eine erfrischende Dusche zu nehmen!

Fein rausgeputzt ging es mit der Tram wieder in die Innenstadt, um zu Abend zu essen. Wir kamen am „Pulverturm“ an (die Geschichte lässt vermuten, dass dieses Gebäude einmal von einer Windmühle 1565 zu einem Turm umgebaut wurde). Ziemlich ausgehungert standen dann 30 Frauen in ihren weißen Blusen im Kellergewölbe und warteten auf ihren Tisch. Zwischen Ritterrüstungen und Kettenhemden und ziemlich schummeriger Beleuchtung haben wir lecker gespeist. Innen sah alles sehr mittelalterlich aus. Auch die Bedienung trug Gewänder von einst. Es dauerte auch nicht lange und wir wurden von einem Minnesänger beglückt, der uns erfolgreich zum lauten Mitsingen und Schunkeln animierte. Selbstverständlich erlebten wir hautnah das Dresdner Trichtertrinken und verköstigten alle eine „Cosel Träne“ – Prost auf August den Starken!

Gut gesättigt konnten dann alle der endlich dahinschwindenden Hitze das laue Abendlüftchen genießen. In der Hotelbar gab es dann noch einen Absacker und gegen Mitternacht lagen wir alle recht geschafft vom Tag in den Betten.

Sonntagmorgen ging es gleich nach einem reichhaltigen Frühstück zur Elbe und wir machten eine Sächsische Dampfschifffahrt, diesen Tag bei Nieselregen. Man konnte die vielen Weinberge sehen, an denen wir vorbei rauschten. Als wir nach ca. zwei Stunden das Schiff verließen, strahlte wieder die Sonne und wir kehrten im Pillnitzer Elbblick ein, um eine Sächsische Kartoffelsuppe zu genießen.
Mit dem Bus wieder zurück, besichtigen wir den Dresdner Zwinger.
Nun hieß es, sich langsam auf die Heimreise vorzubereiten. Aber bevor wir auscheckten, gab es noch Kaffee und Kuchen, natürlich wieder regional, eine Eierschecke. Ein allerletzter Cocktail machte seine Runde, aber dann ging es entspannt zum Bahnhof. Sogar die Zugfahrt sollte nicht langweilig werden. Es gab einige Missgeschicke, tanzende Zugbegleiter und singende Einsätze einiger Turnschwestern.

Wieder mal gelungen!!!!!! Dank an alle Organisatoren! Weiter so!

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