1. Herren holt Punkt beim 2:2 in Hehlingen

22.10.2017

Nach der deutlichen Heimpleite in der Vorwoche war die Scheil-Elf gut eingestellt und fand schnell ins Spiel. Bereits nach 8. Minuten gelang Brian Horneburg die frühe Führung. Wie schon beim 1. FC Wolfsburg ließen unsere Jungs gute Chancen liegen und zeigten sich in der Defensive anfällig. Die Gastgeber drehten den Spielstand durch Fabian Spahn (20.) und Stefan Schultze (28.) auf 2:1 zur Pause. Die Scheil-Elf war bis dahin keinesfalls die schlechtere Mannschaft. Nach dem Wechsel spielten unsere Jungs gefällig, aber die Chancennutzung bleibt momentan ein Manko. Fabian Liebich glich zwar in der 56. Minute aus, aber an den Spielanteilen gemessen wäre heute mehr als ein Punkt möglich gewesen.

Aufstellung: Olbrich – Schulz, Heine, Möhlmann, Winterboer (76. Grobe) – Scheil, Köhler, Haufe (85. Wülpern), Liebich (67. Kruse), Zurek – Horneburg

Bank: Morhardt (ET)

Tore: 0:1 Horneburg (8.), 1:1 Spahn (20.), 2:1 Schultze (28.), 2:2 Liebich (56.)

1. Herren unterliegt dem TuS Neudorf/Platendorf mit 1:5

15.10.2017

Die Gäste legten gleich nach Anpfiff furios los und drückten unsere Jungs in die eigene Hälfte. Und doch hatten wir die erste große Chance nach einem schönen Konter. Nach 12 Minuten waren aber dann schon alle Messen für die Scheil-Elf gesungen. Die Gäste kombinierten sich in unseren 16er und Michael Brendel verhinderte mit Halten einen Torabschluss der Gäste. Die Folge: Elfmeter und Rote Karte für Micha. Schiri Korbinian Becker zog hier das Regelwerk knallhart durch. Christian Jansen verwandelte den Strafstoß sicher zur verdienten Gästeführung. Die Platendorfer spielten ihre numerische Überlegenheit klug aus und ließen Ball und Gegner laufen. Noch vor der Pause erhöhten die Gäste durch Marvin Lippke (32,) per Sonntagsschuß und erneut Christian Jansen (43.). Nach dem Wechsel legten die Gäste durch Christoph Schuster (52.) und Eduard Sening (71.) noch zweimal nach, ehe Dominik Scheil per Strafstoß noch der Ehrentreffer gelang (82.).

Aufstellung: Morhardt – Einecke (18. Schulz), Heine, Möhlmann, Brendel – Scheil, Haufe, Winterboer (66. Kruse), Köhler, Albrecht (31. Grobe) – Liebich

Bank: Olbrich (ET), Zurek, Horneburg

Tore: 0:1 Jansen (12. FE), 0:2 Lippke (32.), 0:3 Jansen (43.), 0:4 Schuster, 0:5 Sening, 1:5 Scheil (82.FE)

1. Herren holt mit 3:3 einen verdienten Punkt beim 1. FC Wolfsburg

08.10.2017

Ein Wechselbad der Gefühle und gewiss kein Spiel für schwache Nerven lieferte die Scheil-Elf im Duell beim 1. FC Wolfsburg. Unsere Jungs starteten gut in die Partie und rissen die Spielkontrolle an sich. Leider ließen wir wieder einige Chancen liegen. Trotzdem gelang Tim Winterboer der verdiente Führungstreffer nach 30 Minuten. Leider ließen die Blau-Weissen dann die Zügel schleifen und das wird in der Bezirksliga bitter bestraft. Der 1 FC. drehte das Spiel noch vor dem Wechsel durch Dennis Kamieth (32.) und Alexander Gildenberger (36.). Nun war sie wieder da, diese Nervosität, genährt durch die letzten Resultate. Scheilo reagierte und brachte Routinier Marvin Zurek, um wieder Rauhe am Ball zu bekommen. Nach 60. Minuten kam dann auch Benni Köhler ins Team und die Marschroute für die letzten 30 Minuten war klar auf Angriff gestellt. Dominik Scheil belohnte mit dem Ausgleich in der 82. Minute die Bemühungen unserer Jungs. Und wieder… der 1. FC bestrafte die nächste Schlafmützigkeit und ging in der 87. Minute durch Jens Kamieth erneut in Führung. Die scheil-Elf warf noch einmal alles nach vorne und wurde durch Fabian Liebichs Ausgleich in der 92. Minute belohnt. Unterm Strich ein verdientes Unentschieden, weil die Gastgeber in der Lage waren, jeden unserer Fehler zu bestrafen.

Aufstellung: Olbrich – Schulz (Köhler), Heine, Einecke, Brendel – Winterboer (79. Kruse), Haufe, Scheil, Möhlmann, Albrecht (46. Zurek) – Liebich

Bank: Morhardt (ET), Grobe, Burkhardt

Tore: 0:1 Winterboer (30.), 1:1 Kamieth (32.), 2:1 Gildenberger (36.), 2:2 Scheil (82.), 3:2 Kamieth (86.), 3:3 Liebich (92.)

 

 

Arbeitseinsatz am Sportheim

Am Samstag, den 07.10.2017 organisierte der Fußballförderkreis einen Arbeitseinsatz rund um das Sportheim. Die Helfer aus Mitgliedern der 1. Herren, 2. Herren, Alten Herren, Platzwart, TSV Vorstand und FFK- Vorstand trotzten dem Regen und hatten pünktlich nach 4 Stunden ihre geplanten Gewerke vollendet.
Der Spritzschutz rund um das Sportheim wurde komplett saniert. Die Steine wurden aufgenommen, Unkraut entfernt, neues Flies eingearbeitet und die Steine wieder verlegt – ganze 64 laufende Meter! Der Bällerraum wurde mal wieder aufgeräumt: Alte Bälle aussortiert, Trikots den Mannschaften zugeordnet und die Kompressorecke freigeräumt. Die verwitterten Bandenwerbungen und Steinplatten vor dem Sportheim wurden gekärchert, neue rollbare Tore für die Jugend montiert. Der Leuchtkasten vom Sportheim strahlt wieder wie neu. Er wurde gesäubert und mit neuen Leuchten bestückt. Kaffee vom TSV und eine Brotzeit mit Getränken vom FFK rundeten das Beisammensein ab. Vielen Dank an die fleißigen Helfer. So macht es Spaß und so können wir was schaffen.

Erfolgreiche Landesmeisterschaften am 16. September 2017 in Langenhagen

TSV Vordorf holt den Landestitel in der AK 7 sowie einen 4. und 6. Platz im Geräteturnen

Nach erfolgreicher Qualifikation aller vier Ak-Turnerinnen vom TSV Vordorf bei den Bezirksmeisterschaften am 2.September 2017 ging es am16. September 2017 zum wichtigsten Wettkampf des Jahres: die Landesmeisterschaften (Einzel) in Hannover Langenhagen.

Bei den Landesmeisterschaften starten die besten Nachwuchsturnerinnen Niedersachsens.

Alle vier Vordorferinnen trainieren mindestens viermal die Woche, teilweise unterstützend im Landeszentrum Hannover, teilweise am Stützpunkt in Schladen.

Vordorf konnte leider nur mit 3 Turnerinnen antreten, da Marie Schimpf (AK10) mit Fieber im Bett lag. Die Mädchen wurden von Kim Ellmerich und Sharka Maiwald betreut. Trainerin Michaela Hendel konnte zwar nicht vor Ort sein, wurde aber per Handy auf dem Laufenden gehalten und zitterte bis zum Wettkampfende mit.

Zuerst gingen Anna Sophie Albrecht in der AK7 und Mia Lieberknecht in der AK9 an den Start.

Die Altersklasse 7 hat erfahrungsgemäß die meisten Teilnehmer. So trat Anna gegen 24 Konkurrentinnen an und begann ihren Wettkampf am Boden. Sie zeigte gleich zu Beginn eine starke Leistung. Trotz einer sehr sauberen Übung, gespickt mit dem geforderten Bonus-Element, dem Bogengang rückwärts, bekam sie vergleichsweise wenige Punkte. Davon ließ sich Anna aber nicht beeindrucken und zeigte eine konstante Leistung am Sprung. Am Stufenbarren und Schwebebalken wuchs sie über sich hinaus und zeigte fast fehlerfreie Übungen, die die Wertungsrichter beeindruckten. Am Ende konnte sie der großen Konkurrenz trotzen und wurde beste Turnerin ihres Alters aus ganz Niedersachsen.

Das Teilnehmerfeld in der AK 9, in welcher Mia Lieberknecht startet, war mir 5 Turnerinnen ziemlich dünn. Dies macht deutlich, dass an die Kinder in diesem Alter schon sehr hohe Anforderungen gestellt werden, die nur noch wenige Kinder in Niedersachsen leisten können. Eine von ihnen ist Mia, die mit einer guten Leistung am Stufenbarren in den Wettkampf ging. Es folgte ihr persönliches Zittergerät, der Balken. Hier hat sie ihre negative Erfahrung von den Bezirksmeisterschaften wieder eingeholt und sie ging voller Angst an die Übung. „Mia ist sehr ehrgeizig und wollte die so wichtigen Landesmeisterschaften gut turnen und sich vor allem am Schwebebalken beweisen, dass sie zu Recht zu den einzigen und besten 5 Turnerinnen in dieser Altersklasse gehört“, so Kim Ellmerich. Leider musste sie gleich beim Aufgang, dem Schweizer Handstand, das Gerät verlassen. Insgesamt turnte sie die Übung sehr zurückhaltend und musste dadurch weitere Stürze in Kauf nehmen, wodurch sie wertvolle Punkte verlor. Am Boden und Sprung konnte sie aber wieder ihre Stärke beweisen und zeigte sogar die drittbeste Bodenübung. Insgesamt erreichte sie am Ende, speziell durch die Stürze am Balken, der undankbar 4. Platz. „Sie hat sich durchgekämpft und das zählt. Wir sind unglaublich stolz auf Mia“, so die Trainerinnen Michaela Hendel und Kim Ellmerich.

Am Nachmittag folgte Anna Carolina Wolpers  in der AK 10 und musste gegen 8 Konkurrentinnen antreten. Sie zeigte die beste Bodenübung mit unterschiedlichen Saltovariationen. Am Schwebebalken konnte Anna trotz Sturz die Kampfrichter durch eine ausdrucksstarke Übung überzeugen, die durch Flik-Flaks und der Radwende mit Höchstschwierigkeiten gespickt ist. Am Stufenbarren turnte Anna erstmals zwei Riesenfelgen mit anschließendem Strecksalto-Abgang. Darauf lag ihre ganze Konzentration, wodurch die anderen Elemente der Übung nicht richtig ausgeturnt und damit nicht anerkannt wurden. Dies wurde Anna zum Verhängnis und sie bekam vergleichsweise nur wenige Punkte. „Trotzdem sind wir sehr stolz auf Anna, dass sie das neu gelernte Element gezeigt hat. Es macht wirklich Spaß, ihr beim Turnen zuzusehen“, so Kim Ellmerich. Am Ende reichte es noch zu Platz 6.

Das Vordorfer Trainerteam ist glücklich und sehr zufrieden mit den Mädels. „Auch wenn ich diesmal nicht beim Wettkampf vor Ort dabei sein konnte, habe ich die ganze Zeit mitgefiebert. Ich bin sehr stolz auf die Mädchen und darauf, dass sie ihre Leistung immer im Wettkampf abrufen können. Besonders Anna hat ihre Trainingsleistungen mit dem Platz 1 bestätigt.“, schwärmt Trainerin Michaela Hendel noch Tage nach dem Wettkampf.

Die tollen Ergebnisse auf Landesebene zeigen, dass der TSV Vordorf mit zur niedersächsischen Turnspitze gehört. Auf Grundlage der Ergebnisse der Landesmeisterschaften werden die Nachwuchskader des NTB für das kommende Jahr ermittelt.

1. Herren verliert beim SV GW Calberlah mit 1:2

01.10.2017

Und täglich grüßt das Murmeltier… Unsere Jungs starteten gut in die Partie und mischten kräftig mit. Nach nur einer Minute hatte Dominik Reinecke eine Riesenchance liegen lassen und musste dann bereits nach 25 Minuten mit Muskelfaserriss verletzt vom Platz. Dieser Satz ist leider im Moment Standart bei unseren Jungs und zeigt, wie nah man jedes Mal dran ist etwas Zählbares mitzunehmen. Die erste Hälfte war weitestgehend ausgeglichen und fand überwiegend außerhalb beider 16er statt. Nach dem Wechsel wurde Calberlah etwas stärker profitierte aber bei den Treffern von Marc Plagge (54.) und Joel Herzer (75.) von individuellen Fehlern in unserer Abwehr. Unsere Jungs versuchten noch einmal ranzukommen und konnten nur noch den Anschlusstreffer in der 92. Minute durch den wieder genesenen Fabian Liebich erzielen.

Aufstellung: Morhardt – Schulz, Heine, Zurek (57. Liebich), Brendel – Haufe, Reinecke (25. Horneburg), Möhlmann, Scheil, Albrecht (63. Winterboer) – Sendel

Bank: Olbrich (ET), Kruse, Grobe

Tore: 1:0 Plagge, 2:0 Herzer, 2:1 Liebich

 

Bezirksligawettkämpe: Vordorf abonniert den dritten Platz

3 Mannschaften – 3 Treppchenplätze

Am 09./10.9.2017 reisten 12 Mannschaften aus dem Kreis Gifhorn zu den Bezirksligawettkämpfen der Gerätturnerinnen nach Einbeck. Es traten insgesamt 60 Mannschaften an diesem Wochenende an. Vom TSV Vordorf starteten 3 Mannschaften, pünktlich mit neuem Mannschaftsanzug. Die Vordorferinnen wurden vor Ort von ihren Trainerinnen Michaela Hendel und Kim Ellmrich betreut und hatten wie immer viel Spaß.

 

Das extrem hohe Niveau der jungen Pflichtturnerinnen war bereits während der Wettkämpfe zu sehen. Die Mädels hatten viel trainiert, um nun ihre Übungen am Sprung, Stufenbarren bzw. Reck, Balken und Boden zu präsentieren.

 

In der Bezirksklasse 2 (P6-8) kämpften die Vordorfer gegen die starke Konkurrenz aus dem Nachbarkreis. Es traten hier 13 Mannschaften an. Die Vordorfer Mannschaft bestand aus Lucy Voß, Jasmin Grimm, Lilly Voß, Sophie Biela, Jette Streppel, Maileen Betram und Isabelle Arlt. Die Mädchen zeigten schnell, dass sie vorne mitmischen wollen. Allen voran war Sophie Biela, welche die zweithöchste Wertung am Boden hatte und mit ihrer Gesamtwertung die Viertbeste dieses Wettkampfs war.  Am Stufenbarren und Boden zeigten alle Vordorferinnen die höchsten Schwierigkeiten der P8, was eine gute Basis für eine tolle Platzierung war. So wurde Vordorf verdient mit 190,749 Punkten und fast 6 Punkten Vorsprung zu Platz vier dritter Platz.

Äußerst knapp ging es im Kürwettkampf der Landesliga 3, einem altersbeschränkten Wettkampf für 10-13jährige Turnerinnen, her. Hier traten aufgrund der hohen Anforderungen nur 5 Mannschaften an. Für Vordorf starteten Janna Marie Wolf, Linn-Sophie Appel, Evelyn Jewst, Iris Borowski, Nele Schimpf, Michelle Bertram, Lynn Gibbons und Pia Junge. Die meisten der Starterinnen waren in diesem Jahr schon in den Einzelkürwettkämpfen auf Bezirks- und Landesebene zu sehen, was das hohe Niveau begründet. In den Kürwettkämpfen werden die Ausgangswerte basierend auf dem internationalen Code de pointage festgelegt und variieren somit bei jeder Turnerin.

Eine Wertung über 13 Punkte zeugt somit schon von hoher Schwierigkeit und sauberer Ausführung der Übung. Gleich drei von diesen hohen Wertungen konnten die Vordorfer in ihre Gesamtwertung einbringen. Linn-Sophie Appel hat die höchste Wertung am Sprung, Janna Marie Wolf die zweithöchste Wertung am Balken und Evelyn Jewst hatte die drittbeste Bodenübung in diesem Wettkampf. Doch für den Sieg reichte es nicht ganz. Vordorf kam dennoch aufs Treppchen und wurde auch hier verdient dritter Platz mit einem Vorsprung von über 4 Punkten zu Platz 4. Es trennen die Vordorfer nur 1,2 Punkte von Platz 1, sodass sie sehr stolz auf diesen 3. Platz sein können.

 

Den dritten 3. Platz für Vordorf machten dann die älteren Kürturnerinnen (LK 3, 14 Jahre und älter) in der Bezirksliga perfekt. Die Vordorfer Mannschaft bestand aus Malin Joost, Emma Holzgraefe, Antonia Roeßner, Emily Sandidge, Sharka Maiwald, Philine Wendt sowie Jael Junge. Es traten insgesamt 9 Mannschaften an. Die Vordorferinnen waren besonders stark am Barren, wo sie sogar die Tageshöchstwertung bekamen. Jael Junge hatte die höchste Wertung am Stufenbarren in diesem Wettkampf. Mit 145,150 Punkten und nur 0,5 Punkten Rückstand zu Platz 2 wurden die Mädchen dritter Platz. „Zwei von ihnen sind gerade erst von einem Auslandsjahr wieder zurück, so dass wir froh sind, dass sie überhaupt schon wieder in einem Wettkampf starten.“ resümiert Trainerin Kim Ellmerich.

„Die Mädels haben gute Leistungen und eine überragende Einstellung als Mannschaftseinheit gezeigt! Ich bin immer wieder stolz, welchen Ehrgeiz sie als Mannschaft zeigen, sich gegenseitig anfeuern und unterstützen! Wir haben eine gute Ausgangsposition für den Rückkampf mit Tendenz nach oben.“ berichtet Trainerin Michaela Hendel.

 

Am 21./22.10.2017 findet dann die Rückrunde der Bezirksligawettkämpfe in Wolfenbüttel statt, die hoffentlich genauso erfolgreich für den TSV Vordorf sein wird. Bis dahin werden die Vordorferinnen noch tüchtig trainieren. Wir werden berichten!

Drei Punkte – egal wie!

Es gibt Spiele,  die hart sind, schöne Spiele, spannende Spiele… und auch Spiele wie gestern!

Trotz zahlreicher kranker und verletzter Spieler konnten wir wieder 14 gesunde Männer zusammenstellen, um die Aufgabe zielorientiert anzugehen.

Das Spiel gegen die SV Eischott begann im Dauerregen. Der Ball ist entsprechend schnell und schwer zu kontrollieren gewesen – was natürlich das Spiel beider Mannschaften negativ beeinflusste. Der TSV versuchte das Geschehen in die Hand zu nehmen und suchte den Weg nach vorne. Aber leider fehlte zu oft der letzte Pass zum Erfolg. Bis zur 20. Minute: Ein guter Angriff über die rechte Seite wurde von Sascha Münch zum 1-0 vollendet. Der TSV war überlegen, konnte aber die wenigen Chancen nicht in ein Tor ummünzen. Aus heiterem Himmel dann der Ausgleich für die Gäste kurz vor der Pause. Ein aus unsere Sicht klares Foul an Sascha Löhr wurde nicht geahndet, die Abwehr wartete auf den Pfiff und daraus entstand das 1-1 – ein Ergebnis mit dem wir frustriert in die Halbzeitpause gingen.

Zur zweiten Halbzeit wurde der Regen etwas weniger. Aber die Verbesserung des Wetters hatte leider wenig Einfluss auf das Spiel. In recht wilden 35 Minuten ergaben sich einige Chancen für beide Mannschaften. Wieder waren es Ungenauigkeit und Unkonzentriertheit, die das Führungstor für uns verhinderten – erstmal! Es dauerte bis fünf Minuten vor Ende, bis Sascha Münch irgendwie seinen Schuss auf‘s Tor unter den Torhüter ins Netz brachte und den TSV endlich erlöste. In der Nachspielzeit schmissen die Gäste alles nach vorne und glichen beinahe wieder aus. Aber der Pfosten und der gute TSV Schlussmann Gunnar Oelerking retteten den Sieg mit sehr viel Dusel über die Zeit. Ein ganz wichtiger Dreier im Kampf um Platz 3.

 

Die Aufstellung:

 

Oehlerking – Löhr, Fenske (c), Durishti  – Ungar (Reinert), Baake (Stebner), Holste (Istok), Germaschewski, Hein – Münch, Kienert